An deiner Rede will ich bleiben

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1 An Deiner Rede will ich bleiben,
Du treuer Heiland Jesus Christ!
Und ob auch keiner dran verbliebe,
ich weiß ja, was Dein Wort mir ist:
Wie aus des Elends tiefstem Jammer,
wie aus des Todes finstrer Nacht,
wie aus der Sünde Macht und Banden
Dein teures Wort mich frei gemacht.

2 An Deiner Rede will ich bleiben;
drauf läßt sichs bauen felsenfest.
Ich weiß ja, daß von Deinen Worten
Du keins zur Erde fallen läßt.
Eh‘ sollen Berg und Hügel weichen,
eh‘ stürzt der ganze Weltkreis ein,
eh auch das kleinste Deiner Worte,
Herr Jesus, unerfüllt wird sein.

3 An Deiner Rede will ich bleiben:
Kein Wörtlein drin sei mir zu klein!
Das kleinste Wort aus Deinem Munde
muß größer als die Welt ja sein.
Du sprachst ein Wort und sie erstanden,
die Kreaturen ohne Zahl;
Du sprichst ein Wort, und Herzen schmelzen,
die kalt und härter sind als Stahl.

4 An Deiner Rede will ich bleiben,
wie Kindlein an der Eltern Mund;
ach laß an Deinem Wort mich hangen
so fest noch in der letzten Stund,
und nimm dann hin in Deinem Frieden
zu Dir Dein teu‘r erkauftes Kind.
dahin, wo ohne Wort Dich schauen,
die Deine rechten Jünger sind!

Source: Glaubenslieder #493

Author: Adolph Moraht

Moraht, Adolph , Ph.D., son of J. D. M. Moraht, merchant in Hamburg, was born at Hamburg, Nov. 28, 1805. From 1825 to 1828 he was a student of theology at the Universities of Halle, Göttingen, and Berlin, graduating Ph.D. at Göttingen in 1828. He was then resident for nine years as a candidate of Theology (licensed preacher) at Hamburg, teaching in private schools, and devoting his spare time to the work of Home Missions. At Easter, 1838, he was appointed second pastor at Mollen, in Lauenburg, and in 1846 chief pastor. He died at Möllen, Dec. 6, 1884 (Koch vii. 296; MS. from his daughter, &c). His hymns appeared principally in his (1) Harfenklänge (90), Lüneburg, 1840; 2nd ed. (107), Hamburg, 1865. (2) Zweite Sammlung der Harfenklän… Go to person page >

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First Line: An deiner Rede will ich bleiben
Author: Adolph Moraht
Language: German

Tune

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DIE TUGEND WIRD is derived from the more ornamented version found in Johann Freylinghausen's (PHH 34) Geistreiches Gesangbuch (1704), where it was used as a setting for "Die Tugend wird am Kreus geubet." The tune is a rounded bar form (AABA) with harmony suited to part singing. Congregational singin…

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