Der herr bricht ein um Mitternacht

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1 Der Herr bricht ein um Mitternacht;
Jetzt ist noch alles still.
Wohl dem, der sich nun fertig macht
und Ihm begegnen will!

2 Er hat es uns zuvor gesagt
und einen Tag bestellt;
Er kommt, wenn niemand nach Ihm fragt,
noch es für möglich hält.

3 Wie liegt die Welt so blind und tot!
Sie schläft in Sicherheit
und meint, des großen Tages Not
sei noch so fern und weit.

4 So wach denn auf, mein Geist und Sinn
und schlummre nun nicht mehr!
Blick täglich auf Sein Kommen hin,
als ob es heute wär!

5 Der Herr bricht ein um Mitternacht;
jetzt ist noch alles still.
Wohl dem, der sich nun fertig macht
und Ihm begegnen will!

Source: Glaubenslieder #394

Author: Johann Christoph Rube, 1665-1746

Rube, Johann Christoph, was born Nov. 20, 1665, his father being then pastor at Hohen-und Thal-Ebra, near Sondershausen. After completing his studies in law, and becoming a licentiate, he was appointed judge (Amtmann) at Burggemünden near Alsfeld, and then, about 1704, at Battenberg (both in Hesse-Darmstadt). He died at Battenberg, May 30, 1746. Rube was a most prolific writer of hymns. In the Universal Gesang-Buch published at Homburg in 5 vols., 1738-44, there are, according to the markings by Count Christian Ernst of Weraigerode in his private copy, no less than 536 by Rube. The earliest appeared in Luppius's Andächtig Singender Christen-Mund, Wesel, 1692, and the Geistreiches Gesang-Buch, Darmstadt, 1698…. Many of his hymns ar… Go to person page >

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First Line: Der herr bricht ein um Mitternacht
Author: Johann Christoph Rube, 1665-1746
Language: German

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