Du, Herr, bist mein, o welche Gnade

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1 Du, Herr, bist mein, o welche Gnade!
O welche Huld, ich bin jetzt Dein!
Was könnt' auf meinem Pilgerpfade
Noch köstlicher, noch höher sein?
Was mich erfreut, was mich erquicket,
In Dir mein Glaube stets erblicket.

2 Du bist am Kreuz für mich gestorben,
Dort nahmst Du meine Stelle ein.
Dein Blut hat völlig mich erworben,
Mit Leib und Seele bin ich Dein.
Dein Sklave sein ist größre Ehre,
Als König über Land und Heere.

3 Ich hab' genug, weil Dich ich habe,
Mein Geist frohlocket inniglich.
Wo findet eine solche Gabe
Auf Erden und im Himmel sich?
Mein Herz, zu groß für alle Dinge,
Zu klein, als daß es Dich umfinge.

4 Ich ruhe jetzt in Deiner Liebe,
Die all' Erkenntnis übersteigt,
Genieße ihre süßen Triebe,
Die mein Verstand hier nie begreift.
Doch ob ihr Meer ich nicht ergründe,
Du bist der Fels, wo Ruh' ich finde.

5 O Dank Dir, Jesus, Ruhm und Ehre
Gebühren Dir, nur Dir allein.
Dir ganz zu leben ich begehre,
Mein ganzes Herz nur Dir zu weihn,
Damit selbst in den schwersten Proben
An mir Dein Name werd' erhoben.

Source: Glaubenslieder #106

Author: Carl Brockhaus, 1822-1899

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Text Information

First Line: Du, Herr, bist mein, o welche Gnade
Author: Carl Brockhaus, 1822-1899
Language: German
Publication Date: 2001
Copyright: This text may still be under copyright because it was published in 2001.

Tune

ST. PETERSBURG

Dmitri Stephanovich Bortnianski (b. Gloukoff, Ukraine, 1751; d. St. Petersburg, Russia, 1825) was a Russian composer of church music, operas, and instrumental music. His tune ST. PETERSBURG (also known as RUSSIAN HYMN) was first published in J. H. Tscherlitzky's Choralbuch (1825). The tune is suppo…

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