Ich walle in der Fremde

Full Text

1 Ich walle in der Fremde,
Von Menschen ungekannt,
Doch leiten Deine Hände
Mich treu zum Vaterland.
Bei jedem sauren Schritte
Gewahrt mein Glaube Dich,
Ich find' hier Deine Tritte,
Die Du einst tatst für mich.

2 Geh' ich auf harten Wegen,
Auf mühevollem Pfad,
Ich eile Dir entgegen,
Mich leitet Deine Gnad'.
Will mich der Lauf ermüden,
Und find' ich nirgend Ruh',
Ist doch mein Herz in Frieden,
Denn meine Ruh' bist Du.

3 Und wenn ich schwach mich finde,
Gering vor Satans List,
Ich dennoch überwinde,
Weil Du zur Seit' mir bist.
Bist Speis' und Trank auf Erden,
Wo Brot und Quelle fehlt.
Wie könnt' ich zaghaft werden?
Hast selbst mein Haar gezählt!

Source: Glaubenslieder #76

Author: Carl Brockhaus, 1822-1899

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Text Information

First Line: Ich walle in der Fremde
Author: Carl Brockhaus, 1822-1899
Language: German
Publication Date: 2001
Copyright: This text may still be under copyright because it was published in 2001.



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