Jauchzet, ihr himmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören

Jauchzet, ihr himmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören

Author: Gerhard Tersteegen
Published in 16 hymnals

Full Text

1. Jauchzet ihr Himmel, frolocket ihr englischen Chöre,
Singet dem Herren, dem Heiland der Menschen zu Ehren;
Sehet doch da,
Gott will so freundlich und nah
Zu den Verlornen sich kehren.

2. Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket ihr Enden der Erden,
Gott und der Sünder, die sollen zu Freunden nun werden.
Friede und Freud
Wird uns verkündiget heut:
Freuet euch, Hirten und Herden.

3. Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget;
Sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget.
Gott wird ein Kind,
Träget und hebet die Sünd:
Alles anbetet und schweiget.

4. Gott ist im Fleische!
Wer kann dies Geheimnis verstehen?
Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen;
Gehet hinein,
Macht euch dem Kinde gemein,
Die ihr zum Vater wollt gehen.

5. Hast du denn, Höchster, auch meiner noch wollen gedenken?
Du willst dich selber, dein Herze der Liebe, mir schenken;
Sollt nicht mein Sinn
Innigst sich freuen darin
Und sich in Demut ersenken?

6. König der Ehren, aus Liebe geworden zum Kinde,
Dem ich auch wieder mein Herze in Liebe verbinde,
Du sollst es sein,
Den ich erwähle allein:
Ewig entsag ich der Sünde.

7. Süßer Immanuel, werd auch geboren inwendig;
Komm doch, mein Heilan, und laß mich nicht länger elendig:
Wohne in mir,
Mach mich ganz Eines mit dir,
Und mich belebe beständig.

Source: Kirchenbuch für Evangelisch-Lutherische Gemeinden #51

Author: Gerhard Tersteegen

Tersteegen, Gerhard, a pious and useful mystic of the eighteenth century, was born at Mörs, Germany, November 25, 1697. He was carefully educated in his childhood, and then apprenticed (1715) to his older brother, a shopkeeper. He was religiously inclined from his youth, and upon coming of age he secured a humble cottage near Mühlheim, where he led a life of seclusion and self-denial for many years. At about thirty years of age he began to exhort and preach in private and public gatherings. His influence became very great, such was his reputation for piety and his success in talking, preaching, and writing concerning spiritual religion. He wrote one hundred and eleven hymns, most of which appeared in his Spiritual Flower Garden (1731). He… Go to person page >

Text Information

First Line: Jauchzet, ihr himmel, frohlocket, ihr Engel, in Chören
Author: Gerhard Tersteegen
Language: German

Timeline




Advertisements