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O Held! wie heilig bist du mir!

Appears in 9 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 O Held! wie heilig bist du mir! Willkommen Ueberwinder! Lebendiger, du tritt'st herfür; Und ich, der todte sünder, Ich solte noch begraben seyn? Ich solte von dem sonnenschein Noch keinen strahl empfinden? 2 Ist deine auserstehungs-kraft Unsonst geoffenbaret? Soll der, der deinen jebenssaft, Als rebe saugt, bewahret, Und brachen will, dem feinde klein Und schimpflich zu erlegen seyn? Immanuel ist mächtig. 3 So wahr du überwunden hast, Ich kan in dir die sünden Des schon besiegten lust und last Und lockung überwinden. Erscheine mit nur, Friedens-mann; Und blicke meine seele an: So werd ich wahrlich stegen. 4 Ich, starker jesu, ruhe nicht, Der glaube muß dich sehen. Dein wort, das blöde tröstet, spricht: Es sey für mich geschehen. Es könne nun dein lebens-hauch, Und, jauchze herz! er will es auch, dem blödesten beleben. 5 Drum, lamm und löwe! gönne mir Doch diese osterfreude, Daß mein erstorben herz in dir Die seligkeit, die weide, Die stärke deiner lebenskraft, den frieden, den du uns verschaft, Das freuden-öhl erfahre. 6 Hier lieg ich als ein todter da. Erbarme dich mein leben! Wie dich ein Judenvolk oft sah Verstorbnen regung geben; So heisse deinen liebeswind Auch über mich erkaustes kind Zum neuen leben wehen. 7 Du bist, o seelen, freuet euch, Und jauchzt dem holden Lamme! Als Löm aus Juda noch so weich, Als an dem creutzes-stamme. Es wohnt noch ausgestandnem schmerz Das allerzartste mutterherz In dem verklärten leibe. 8 Du giebst das theure werthe wort: Kommt her beladen seelen! Kommt her, ich stosse keine fort Der sich mir will vermählen. Du giebstes aus von dem Königsbron. Du rufst, und rufend siehst du schon Dem kommenden engegen. 9 Der friede Gottes strömt von dir Auch durch verschloßne thüren. Entstünde nur ein durst in mir; Wie würde ich ihn spüren. Doch ja! mich dürstet, und es brennt Der brust, die deine züge kennt Im innern doch ein feuer. 10 Komm bald mit überwindungskraft, Erstandner! in die seele, Die feindschaft, so noch in mir hast, Die ich dir nicht verhele, Dämpft sonst die noch so schwache glut. Ich lebe und des feindes muth Will mich oft wieder tödten. 11 Der Fürst des todes, Leben's fürst, Liegt schon vor dir im staube. So bald du kräftig schenken wirst, Daß ich dis gründlich glaube; So bleibe ich zu deinem ruhm Dein, dein erkaustes eigen-thum Und erbe deiner krone.
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O König dessen majestät

Appears in 11 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 O König, dessen majestät Sich über alles hebet, Dem erd und meer zu diensten steht, vor dem der erdkreis bebet! Der himmel ist dein belles kleid, Du bist voll macht und herrlichkeit, Seh groß und wunderthätig, Ich armer mensch vermag nichts mehr, Als daß ich ruf zu deiner ehr: Gott sey mir sünder gnädig. 2 Hier steh ich, wie die zöllner that, Beschämt steh ich von ferne, Ich suche deiner trost und rath: Mein Gott1 du hilfst ja gerne, Doch meiner sünden grosse zahl Schreckt und verfolgt mich überall. Im bösen war ich thätig; Das gute liebt und that ich nicht; Drum schlag ich nieder mein gesicht; Gott sey mir sünder gnädig. 3 Die schulden, der ich mir bewußt, Beschweren mein gewissen1 Drum schlag ich reuend an die brust, Die schmerz und leid zerrissen. Ich, der ich mich von dir gekehrt, Ich bin des lebens gar nicht werth; Bin nicht vor dir ruhmräthig, Wie sons: ich steh mit bangem geist, Der gleichwohl dich noch Vater heißt: Gott sey mir sünder gnädig! 4 Mein Vater! scahue Jesum an, Den Heiland aller sünder, Der auch für mich genug gethan; Durch den wir deine kinder, Und erden der verhiessung sind, Wenn unser herz ihn lieb gewinnt; Er ist ja stets gutthätig. Drum faß ich ihn, und laß ihn nicht, Bis dir dein herz mitleidig bricht: Gott sey mir sünder gnädig! 5 Regier hinfort mein herz und sinn In deisem ganzen leben; Du bist mein Gott, und was ich bin, Bleibt ewig dir ergeben. Ach heilige mich ganz und gar, Mach meinen glauben immerdar, Durch wahre liebe thätig! Und läßt sich noch viel schwachheit sehn; So soll mein herz mit wehmuth stehn: Gott sey mir sünder gnädig! 6 Mein leben und mein sterben ruht Allein auf deiner gnade. Mir geh es übel oder gut, Gieb, daß es mir nicht schade. Und kommt mein ende denn heran; So stärk mich auf der todesbahn, Mach mich von sünden ledig. Wenn meine zunge nicht mehr spricht, Verschmäh des herzens seufzen nicht: Got sey mir sünden gnädig!
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Menschen hülf ist nichtig

Appears in 12 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 Menschen hülf ist nichtig, Gunst und kunst ist flüchtig, Geld und welt vergeht: Allein Gottes gnade macht daß ohne schade Mein herz sicher steht: Gottes huld Deckt meine schuld, dem ich allezeit vertraue Und vest auf ihn baue. 2 Daß die welt ich hasse, Und die lüste lasse, Und mein fleisch bezwing, Geb mir Gott die stärke, Daß ich glaubens-werke Williglich vollbring, Daß mein sinn Niemals gewinn, Daß mein geist empor sich hebe, Ewig bey Gott lebe. 3 Wenn ich solcher massen Geh auf rechter strassen, Die zum himmel führt, Wird mich nicht betrüben Mein thun und verüben, Das aus sünd herrührt: Gott wird mir Die ew'ge zier, Und die kron der ehren geben, Dort in jenem leben. 4 Wenn ich werd erwachen, Wird mein mund voll lachen Und voll rühmens seyn: Wenn die himmel weichen, sonn und mond erbleichen, Gibt Gott licht und schein: Denn will ich Dort ewiglich Mit danksagen und lobsingen, Alle zeit zubringen. 5 Kein mensch hat gesehen, keiner kan versiehen, Was da sey vor lust: Kein ohr hat gehöret, Niemand das gelehret, Keiner hat gewust, Was das sey, Von sünden frey, Gott anschauen und Gott loben Ewiglich dort oben.
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O du Dreyein'ger Gott

Appears in 3 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 O du Dreyein'ger Gott, Den ich mir auserlesen, Gedenk an deine güt, Die vor der welt gewesen, Und sey mir sünder doch, O Gott stets gnädig hier, Daß ich recht christlich leb Und sterbe sanft in dir. 2 Ich lebe leib und seel, Mein Gott, in dein hände; Ach, lehre du mich stets Gedenken an mein ende, Auch sterben eb' ich sterb, Und hören alle stund: Mensch, du mußt sterben auch, Er ist der alte bund. 3 Weil Jesus mir zu gut Gestorben wie geboren, So glaub ich bestiglich, Ich werd nicht seyn verloren. Weck mich beständig auf, Daß ich bereitet sey Wie du mich haben willst, Wenn mein end kommt herbey. 4 Ich traue deiner treu Durch jesu blutvergiessen, Und will auch weder zeit Noch ort zum tod ausschliessen. Komm, wann, wie wo du willst, Nur daß ich selig sterb; Durch Jesu blut und tod Das himmelreich ererb. 5 So lang ich lebe hier Und wann ich werd entschlafen, Geb, ich, Gott Vater, dir Das, was du hast erschaffen; Gott Sohn, was du erlößt, Das geb ich wieder dir; Gott heil'ger Geist, was du Gebeligt, nim von mir. 6 Mein Jesu, stelle dich Mir vor in deinem leiden, Und sprich, daß ewig mich Nichts, nichts von dir soll scheiden: Halt mich mit deiner hand, Da ich gezeichnet ein Und rufe stets: ich soll Nicht, nicht verloren seyn. 7 Vor sünden, höll und tod Und vor des satans schrekcen, Mein Jesu, stelle dich, Und laß dein blut mich decken: Sey du ein vorschmack mir Der ew'gen seligkeit, daß ich vor freud nicht fühl Des todes bitterkeit. 8 Die ich hier hinterlass' Versorge, schlitz und liebe, Und gib, daß mich im tod Nichts hindre noch betrübe: Erhalt mich bey verstand Und einem frohen muth, Daß unter dem gebet ich sterbe auf dein blut. 9 Herr Jesu, durch dein blut Kan ich nun überwinden, Und einen gnäd'gen Gott Im tod und leben finden. Ich halte mich an dich Und dein vergoßnes blut, Und bitte, mach es nur Mit meinem ende gut.
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Ein veste Burg ist unser Gott

Appears in 119 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 Ein veste burg ist unser Gott, Ein gute wehr und waffen, Er hilft uns frey aus aller noth, Die uns jetzt hat betroffen. Der alte böse feind, Mit ernst ers jetzt meynt, Groß macht und viel list Sein grausam rüstung ist, Auf erd ist nicht seins gleichen. 2 Mit unser macht ist nichts gethan, Wir sind gar bald verloren, Es streit für uns der rechte mann, Den Gott selbst hat erkohren. Fragest du, wer er ist? Er heißt Jesus Christ, Der Herr Zebaoth, Und ist kein ander Gott, Das feld muß er behalten. 3 Und wsnn die welt voll teufel wär, Und wolten uns gar verschlingen, So fürchten wir uns nicht so sehr, Es soll uns doch gelingen. Der fürste dieser welt, Wie sauer er sich stellt, Thut er uns doch nicht, Das macht er ist gerich, Ein wörtlein kan ihn fällen. 4 Das wort sie sollen lassen stahn, Und kein dank dazu haben, Er ist bey uns wohl auf dem plan, Mit seinem Geist und gaben. Nehmen sie den leib, Gut, ehr, kind und weib, Laß fahren dahin, Sie habens kein gewinn, Das reich muß uns doch bleiben. 5 Lob, ehr und preiß dem höchsten Gott, Dem vater aller gnaden, Der uns aus lieb gegeben hat Sein Sohn für unsern schaden, Samt diem heil'gen Geist, Zum reich er uns heißt, Von sünden uns reißt, den weg zum himmel weißt, Der helf uns frölich Amen.
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In meines herzensgrunde

Appears in 10 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 In meines herzensgrunde Strahlt Jesu nam und heil; Ich steh mit Gott im bunde, Ich hab am himmel theil. Mir leuchtet sein erbarmen, Zum trost in aller noth, Ich find in seinen armen Das leben selbst im tod. 2 In meines herzensgrunde Strahlt Jesu nam und heil; Ich steh mit Gott im bunde, Ich hab am himmel theil. Wenn alles finster ist, Dann leuchtet deine lieb Mir, oHerr Jesu Christ. 3 In meines herzensgrunde Strahlt Jesu nam und heil, Ich steh mit Gott im bunde, Ich hab am himmel theil. Dich Jesu will ich halten, Du bleibest mir allein, Wenn ich einst werd erkalten, Dann schlaf ich in dit ein. 4 In meines herzensgrunde Strahlt Jesu nam und heil; Ich steh mit Gott im bunde, Ich hab am himmel theil. Die welt mag immer toben, Mich rührt ihr toben nicht: Ich kan, mit freuden loben, Denn Jesus bleibt mein licht. 5 In meines herzensgrunde Strahlt Jesu nam und heil; Ich steh mit Gott im bunde, Ich hab am himmel theil; Zeigt sich in meinem herzen Des jammers schrecken bild, Mir bleibt bey allen schmerzen dein name sonn und schild.
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Sey unverzagt, o frommer christ

Appears in 12 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 Sey unverzagt, o frommer christ, Der du im creutz und unglück bist, Befiehl Gott deine sachen: In noth und pein Vertrau allein Auf ihn: er wirds wohl machen. 2 Dein unglück kömmt nicht obngefähr, Es rühret von dem Höchsten her, Der hat es so versehen. Drum sey nur still, Und was Gott will, Das laß du nur geschehen. 3 Solt auch der himmel fallen ein, Und die natur grändert seyn, So kan doch Gott nicht hassen, Und auch den mann, Der ihm recht kan Vertrauen, nicht verlassen. 4 Zudem wird deine traurigkeit, ja auch nicht währen allezeit: Gott wird dir freude geben, Wo nicht allhie, Doch dort da sie Soll ewig ob dir schweben. 5 Hab immer einen löwenmuth, Vertraue Gott, es wird noch gut Auf alle trübsal werden; Gott ziehet dich Durchs cruetz su sich Gen himmel von der erden. 6 Der leibe Gott ist so getreue Und fromm, daß er dir stehet bey, Wenn unsall sich erreget, Auch jederman Mehr, als er kan Ertragen, nicht aufleget. 7 Es haben ja zu aller zeit Die heiligen in traurigkeit Und creutz oft müssen schwitzen: Warum willst du Denn immerzu Im rosen-garten sitzen. 8 Bet, hoff, und trau auf deinen Gott, In allem jammer, angst und noth: Laß, wie er will, es gehen. Setz ihm kein ziel, Ist er im spiel; Du wirst noch wunder sehen. 9 Gott Vater, Sohn und Heil'ger Giest, der du ein Gott des trostes heißt, Laß alle troß empfinden, Die traurig seyn, Und hilf allein Das böse überwinden.
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Solt es gleich bisweilen scheinen

Appears in 106 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 Sollt es gleich bisweilen scheinen, Als wenn Gott verließ die seinen, Ey so weiß und glaub ich dis, Gott hilft endlich doch gewiß. 2 Hülfe, die er aufgeschoben, Hat er drum nicht aufgehoben, Hilft er nicht zu jeder frist, Hilft er doch wenns nöthig ist. 3 Gleichwie Väter nicht bald geben, Wornach ihre kinder streben, So hält Gott auch maaß und ziel, Er giebt wie und wenn er will. 4 Seiner kan ich mich getrösten, Wenn die noth am allergrösten; Er ist gegen mich, sein kind, Mehr als väterlich gesinnt. 5 Trotz dem teufel, trotz dem drachen, Ich kan ihre macht verlachen Trotz dem schweren creutzes joch, Gott, mein Vater, lebet noch. 6 Trotz des bittern todes zähnen, Trotz der welt und allen denen, Die mir sind ohn ursach feind, Gott im himmel ist mein freund. 7 Laß die welt nur immer neiden, Will sie mich nicht länger leiden, Ey so frag ich nichts darnach, Gott ist richter meiner sach. 8 Will sie mich gleich von sich treiben, Muß mir doch der himmel bleiben, Wenn ich nur den himmel krieg, Hab ich alles zur genüg. 9 Wilt, ich will dich gerne lassen, Was du liebest will ich hassen, Liebe du den erden-koth, Und laß mir nur meinen Gott. 10 Ach Herr, wenn ich dich nur habe, Sag ich allen andern abe. Legt man mich gleich in das grab, Ach Herr, wenn ich dich nur hab.
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Zerfließ, mein geist, in Jesu blut und wunden

Appears in 16 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 Zerfließ, mein geist, in Jesu blut und wunden, Und trink, nach langem durst dich satt! Ich habe jetzt die quelle wieder funden, Sie labt mich, wenn ich müd und matt. Eil, wie ein hirsch, zu dieser quell, Die kräftig, liebblich süs und hell Aus Jesu herz und seite fliesset, Und unser herz und seel durch süsset. 2 Die welt hat nichts, das dir ein labsal wäre, Sie tränkt mit gift vom höllenpfuhl; Auf, seele, auf, zum lebensstrom dich kehre, Der lauter fließt vor Gottes stuhl. Hier wird das innerste vergnügt, Das sonsten als verschmachter liegt; Hier wirke ein balsam aller läste Mit kraft in alle seelen-kräfte. 3 Spey aus, wo du noch etwas hast im munde, Das nach den eitlen wassern schmeckt, Das der crystal fließ in dem reinen grunde, Den Gottes brünnlein dir entdeckt: Vermische nicht Gott und die welt, Weil dieses nicht zusammen hält; Es haben reine sinn und augen Die kinder, die die gnade saugen. 4 Und, o wie schön, wie unaussprechlich quillet Die himmelslust in unser herz, Wenn Gott den durst in seiner liebe stillet, Und in uns strömet niederwärts! Dis kan kein fleischlich auge sehn, Vielweniger das werk verstehn, Das Gott in stillen seelen thut, Wenn man von eignen werken ruht. 5 Der mensch sieht Gott mit heil'ger furcht und beben, Wenn er nach seiner Gottes-kraft, Des alten menschen sündlich thun und leben Zerbricht und neues wesen schafft; Doch bald erhohlt sich unser geist, Wenn ihn der Herr dem tod entreißt; Er hält uns mit verborgnen händen, Daß wir uns gerne zu ihm wenden. 6 Vor deiner macht erzittert was da lebet; Es bebt der wurm der sie erblickt; Wenn er sich auch durch deine gunst erhebet, Und fühlt, wie ihn dein heil erquickt; So muß doch, wenn ein strahl entsteht Von deiner hohen Majestät, Was sterblich ist, vor dir erschrecken, Und mit Elia sich verdecken. 7 Doch offenbar'st du dich in grosser wonne, Die deinem kind erträglich fällt, Du spielst in uns o freuden-reiche Sonne, Als Sonne in der neuen welt. Wir suchen nur die morgenröth, Da doch dein licht stets höher geht, Bis uns nach herzens lust erschienen Der sabbath, da wir dir nur dienen. 8 Ein strom von diesen wassern kan vertreiben Egyptens dicke finsterniß, Die kraft kan man nicht reden oder schreiben, Die in dir macht das herz gewiß: Wir fühlen deinen starken Geist, Der deine grosse liebe preist, In reiner klahrheit ohne mackel, Als eine reine wahrheits-sackel. 9 Mein Heiland, hier kan ich mich recht erkennen, Daß ich bin eine schlechte mad;, Ein faules holz, nichts werth als zu verbrennen: Und doch erhält mich deine gnad, Dein licht zeigt mir den kleinsten staub Der sünden, die ich sonst nicht glaub; Dis legt den stolz sein bey mir nieder, Und führt mich zu der demuth wieder. 10 Nun hier kan ich, meine Heiland1 dich erkennen, Wie gnadenreich dein angesicht: Du fegst den staub von deiner lieben tennen, Und giebst mir, was mir gebricht; Mein elend nimst du von mir ab, Und giebst dich mir zum sichren stab, Und wenn ich nicht weiß fortzugehen; so muß ein neues licht aufgehen. 11 In treuer ich dich in dem glauben halte, Je klärer wird dein licht verklärt, Und wenn ich denn die frohen hände falte, Die seel der liebe kraft erfährt. Denn hüpfet sie in liebes-treib, Und hat dich, Herr, inbrünstig lieb, Und gäbe dir wohl tausend welten, Die treue liebe zu vergelten. 12 O Herr! laß mich dein angesicht oft sehen, Ich weiß sonst nichts, das mich vergnügt; Ach! laß doch bald die schwarze wolk vergehen Wenn sie mir vor den sinnen liegt. Du freundlichster, du bist uns nah, Wenn man dich sucht, so bist du da, Und hältst dich immer zu den deinen: Darum must du mir oft erscheinen.
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Christen erwarten in allerley fällen

Appears in 23 hymnals Topics: Justification and the Resulting Peace Lyrics: 1 Christen erwarten in allerley fällen Jesum mit seiner allmächtigen hand; Mitten in stürmen und tobenden wellen Sind sie gebauet auf felsigtes land: Wenn sie bekümmerte nächte bedecken, Kan doch ihr grauen sie wenig erschrecken. 2 Jauchzen die feinde zur rechten und linken; Hauet und frisset das blinkende schwerdt; lassen doch christen die häupter nicht sinken, Denen sich Jesus im herzen verklärt: Wüten die feinde mit schnauben und toben, Lernen sie Gottes gerechtigkeit loben. 3 Geben die felder den samen nicht wieder, Bringen die gärten und auen nichts ein; Schlagen die schlossen die früchte darnieder, Brennen die berge von hitzigem schein: Kan doch ihr herze den frieden erhalten, Weil es den Schöpfer in allem läßt walten. 4 Viele verzehren in ängstlichen sorgen Kräfte, gesundheit und kürze der zeit: Da doch im rathe des Höchsten verborgen, Wenn und wo jedem sein ende bereit; Sind es nicht alles unnöthige schmerzen, Die ihr euch machet, o thörichte herzen? 5 Zweifel und sorge verstellen die frommen; Glauben und hoffen bringt ehre bey Gott. Seele, verlangst du zur ruhe zu kommen; Hoffe, dem höllischen feinde zu spott. Ob auch die göttlich hülfe verborgen, Traue dem Höchsten, und meide die sorgen. 6 Gutes, barmherzigkeit, himmliches gaben Folgen dir, bis man dich leget ins grab; Ja du sollst wirklich den himmel selbst haben; Ey warum sagst du den sorgen nicht ab: Werde doch in dir recht ruhig und stille; Dis ist des himmlischen Vaters sein wille. 7 Freue dich, wenn du, statt freundlichen blicken, Mancherley jammer, anfechtung und noth Duldest; und wisse, was Gott will erquicken, Müsse mit Jesu durch leiden und tod. Willst du mit leben, so must du mit sterben, Anders kan keiner den himmel ererben.

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